Jetzt aber ran an die Zukunft

Wie das im Leben manchmal so ist, entweder klebt einem das Pech an den Stiefeln oder es läuft alles so gut, daß man es selbst kaum glauben kann. Nun, die North erlebt im Moment so eine Glückssträhne! Endlich haben wir kompetente und kooperative Ansprechpartner bei der Stadt Köln gefunden, die unsere Arbeit anerkennen und uns helfen wollen bei der Lösung unserer Probleme. Wichtiger aber noch ist die Schaffung einer Kooperationsbasis für ganz Köln. Wir möchten mithelfen, dass es in Köln in Zukunft ein optimiertes Angebot für Skateboarding gibt – ein ineinander verknüpftes Netzwerk, von dem alle profitieren sollen. Unsere jahrelange Forderung nach kleinen Skatespots in den einzelnen Stadtteilen, hat man zum Teil ja schon realisiert- leider nur mit unterschiedlicher Akzeptanz oder Umsetzung. Da möchten wir in Zukunft gerne mithelfen, um so in der Summe Skateboarding zu fördern. Vielleicht ist jetzt der eine oder andere verwirrt und denkt sich, na nu, was läuft denn da jetzt bei denen?

Damit es noch einmal gesagt wird, es geht hier um Skateboarding und nicht um irgendeinen Spot. Dieses vielleicht alte Lagerdenken, Domplatte vs. North – Lohsestraße vs. North, etc.- existiert vielleicht in manchen Köpfen, die noch nicht kapiert haben, dass es nur gemeinsam geht!! Die Domplatte hat ihre geschichtliche und globale Existenzberechtigung, das soll auch auch so bleiben- dafür setzen wir uns auch ein! Andere Initiativen, egal ob privat,städtisch oder als Verein, haben genau die gleiche Existenzberechtigung und verdienen von allen Respekt!!! Unser Skatepark versteht sich seit seiner Entstehung als Angebot für Jedermann, also ob Beginner oder Pro, jeder soll seine Möglichkeiten haben, mit Gleichgesinnten zusammen zu kommen. Die vielen tausend Besucher aus aller Welt, die Tourstopps vieler großer Factory´s und die unzähligen Videoclips in aller Welt, haben uns darin bestätigt, dass wir auch Botschafter der kölschen Mentalität und der kulturellen Vielfalt sind. Das macht uns Stolz und gibt uns die Power, weiter zu machen und für die Zukunft zu planen.

Einiges werden wir in kürze schon umsetzen können. An einer Optimierung des Asphaltbelages arbeiten wir, in Kürze wird der erste Probeaufstrich erfolgen. Die Banks werden schrittweise so repariert, dass man sie wieder ordentlich befahren kann. Ein erster Schritt der uns nicht viel an Arbeitskraft, aber an Geld kosten wird. Wir haben einmal ausgerechnet und sind bei ca. 80.000,- in Worten: achtzigtausend Euro gelandet. Viel Geld, das wir aufbringen müssen- damit wäre unserer Meinung nach, aber der Grundstein für einen zukunftsträchtigen Skatepark gelegt!!

Die weitere Planung hängt aber auch zum großen Teil von euch ab- wir können nur Entwürfe vorlegen, die von einigen kompetenten Köpfen kommen ( Schützi war hier sehr hilfreich ) damit man eine Basis hat, auf der man diskutieren kann. Wir möchten euren Input in die Realität umsetzen! Deshalb möchten wir euch bitten, an unserer Umfrageaktion teilzunehmen. Es lohnt sich für euch im doppelten Sinne, erstens ein Skatepark nach euren Vorstellungen und zweitens nimmt jeder Teilnehmer automatisch an unserem Jubiläumsgewinnspiel teil. Hier gibt es Jahresmitgliedschaften und Skatestuff zu gewinnen.

Zum Schluß noch eine aktuelle Mitteilung zur täglichen Öffnung unseres Skateparks: Im August haben wir noch einen ehrenamtlichen Zeitgenossen finden können, der täglich (bei trockenem Wetter) ab 14:00 Uhr auf dem Platz ist. Ab September werden wir euch einen neuen (festangestellten) Platzwart präsentieren können!!

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