Der Phönix ist erwacht

Endlich ist soweit, die defekten Rampen wurden von Schützi repariert und zwei neue Obstacles gebaut. Wer jetzt zu uns kommt, findet kaum etwas verändert und der eine oder andere wundert sich, wo denn die zehntausend Euro verbraten wurden. Nun ja, es ist ein Anfang gemacht und wer uns in Anfang des Jahres gesehen hat, hätte keinen Pfifferling mehr auf uns gegeben. Es ist in der Hauptsache Christian, Daniel, Tilo und Phillip zu verdanken, daß es heute nicht mehr so ”verwahrlost und runtergewirtschaftet aussieht” (Kommentar der Stadt Köln aus April 2007!!). Bei Kälte, Regen und Sturm haben die Jungs sehr umfangreich Grünpflege betrieben und die alten Rampen abgerissen- ein professionelles Streetball-Feld wurde am Ende des Platzes eingerichtet. Das Sportamt der Stadt Köln, allen voran Amtsleiter Dieter Sanden, hat sich bereit erklärt, uns eine Starthilfe zu gewähren, in dem sie uns die notwendigen Arbeiten von Schützi, sowie einen Wetterschutz im Eingangsbereich bezahlt. Hierfür an dieser Stelle den allerherzlichsten Dank.

Ein großes Problem, die personelle Situation, die die Position des Platzwartes betrifft, ist derzeit noch nicht zukunftsorient geregelt.Hier brauchen wir dringend die Hilfe der Stadt, denn aus eigenen Mitteln können wir dies nicht bestreiten. Wie schon in der Überschrift geschrieben, der Phönix ist erwacht, aber noch nicht aus der Asche auferstanden.Dafür brauchen wir die Hilfe aller Skater, hier zählen wir auf die Solidarität der ”Skater-Community“ die uns zu dem gemacht hat, was wir einmal waren. Gerade in den vergangenen Wochenn und Monaten haben wir eine unheimliche Solidarität erfahren, besonders von Skatern der Generation die Ende der 80er angefangen haben zu skaten. Die haben uns auch daran erinnert, was ”Skateboarding” im eigentlichen Sinn ausmacht- eine klassenlose, multikulturelle und tolerante Bewegung. Deshalb finde ich die derzeitige Situation, besonders in Köln, zum kotzen, wenn sich hier plötzlich die Skatergemeinde gegenseitig an die Gurgel geht.Es ist doch egal, ob man lieber auf der Platte oder sonst wo skatet, was euch verbindet ist doch einzig allein- das skaten! Ende der 1980er Jahre gab es den überall zu lesenden Sticker ”Support your local Skateboarder“, dies haben wir uns immer auf die Fahne geschrieben, selbst auch für die, die alles Scheiße bei uns fanden. Phillip hat einen Flyer für unseren ”relaunch” entworfen und einen sehr treffenden Slogan angewendet: Since 1988 on Mission.. Besser kann man das nicht in Worte fassen!

Jetzt scheint es ja so, daß wir unser zwanzigjähriges Vereinsjubiläum im kommenden Jahr feiern können. Die Zeit bis dahin wollen wir konstruktiv nutzen. Ein Plan für eine laufende Opitimierung des Skateparks bis 2010 wird in einer offenen Diskussion keinem Vorschlag verschlossen sein! Die Nachfrage nach besonderen Zeiten für Anfänger oder Coaching for Beginners ist riesig, leider fehlen uns die geeigneten Skater, die ein didaktisches Training durchführen können oder wollen. Es gibt viele konstruktive Ideen, die umgesetzt werden können, wenn wir über genügend Leute verfügen und euer Feedback spüren…

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